Jesus Christus

Kategorie
Zentralgestalt des Christentums
Herkunft
Judäa im ersten Jahrhundert, das Neue Testament, das Christentum

Geschichte und Überlieferung

Jesus Christus ist die Zentralgestalt des Christentums. Christen glauben, dass er der Sohn Gottes, der verheißene Messias und der Erlöser der Menschheit ist. Nach christlicher Lehre hat Jesus durch seinen Tod und seine Auferstehung die Sünde der Menschen gesühnt und den Weg zum Heil eröffnet. In esoterischen Überlieferungen steht Jesus für den vollendeten Menschen, das fleischgewordene Göttliche oder das erleuchtete Bewusstsein.

Erscheinung

Menschengestalt, oft mit den Wundmalen der Kreuzigung, von Licht oder einem Heiligenschein umgeben

Kräfte

Auch bekannt als

Jeschua, Der Messias, Sohn Gottes, Das Wort, Immanuel

Eigenschaften

Symbolische Entsprechungen

Theologische Bedeutung

Jesus steht für die menschgewordene göttliche Liebe, für die Erlösung durch das Opfer, für die Brücke zwischen Gott und Mensch und für das Vorbild eines vollendeten menschlichen Bewusstseins, das mit dem Göttlichen eins ist.

Praktische Anwendung

Wer Jesus versteht, versteht die Grundlagen christlicher Spiritualität, westlicher Ethik, der Begriffe von Opfer und Erlösung und der Spannung zwischen göttlicher und menschlicher Natur.

Moderne Deutungen

Die Deutungen reichen von der orthodoxen christlichen Lehre vom göttlichen Erlöser über die Forschung zum historischen Jesus und den gnostischen Christus als Offenbarer verborgenen Wissens bis zum Christusbewusstsein als erreichbarem Seinszustand.

Quellen und historische Texte